Berichte 2021

Fahrrad-Ralley

Am 11.6.2021 fand erstmals wieder nach 10 monatiger Zwangspause ein Treffen der Landfrauen Hohenwestedt und Umgebung statt. Bei wunderschönem Wetter kamen 15 motivierte Frauen mit ihren Rädern zum Treffpunkt an den Bahnhof von Hohenwestedt. Nachdem sie in 5 Gruppen eingeteilt wurden, mussten Stationen angefahren und Aufgaben gelöst werden.

Zwischenstation war der schöne Garten von Klaus Butenschön im Glüsing, der auf 3000 qm mit seiner Farbenpracht und Pflanzenvielfalt begeistert. Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen sollten die Gruppen noch eine ganz besondere Pflanze suchen. Die Frauenschuh-Orchidee, die nach 3jähriger Pflege das erste Mal blüht, wurde dann auch schnell gefunden.

Klaus Butenschön ist bei der Aktion ,, Offener Garten ,, mit seinem Garten dabei. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage der Offenen Gärten über den aktuellen Stand.

Zum Ende, nachdem die Landfrauen unterwegs noch eine Überraschung suchen durften, traf man sich im Biergarten der Gaststätte ,, das Eck ,, und beendete in toller Atmosphäre den Tag.

 

Alles in allem war es mal wieder schön, eine Veranstaltung organisieren zu dürfen und diese auch ausführen zu können. Alle hatten viel Spaß und haben den schönen Tag genossen.


BuGa Erfurt

Fotos: Schlüter

 Die LandFrauen Legan und Hohenwestedt traten ihre Reise am Freitag den 13.8.2021 um 5.30 Uhr an der ersten Haltestelle an. Jedoch nicht allein, durch Bekanntmachung des BuGa-Besuchs im Bauernblatt meldeten sich 35 Frauen und 3 Männer aus 9 Ortsvereinen.

Mit einem gut besetzten Bus der Firma Ubben ging es los zu einem Zwischenstopp auf den Rastplatz Allertal. Dort erwartete uns ein gut durchorganisiertes Frühstück und die ersten Kennlerngespräche fanden statt.

Weiter ging es zur Wartburg in Eisenach. Bevor wir den Aufstieg wagten, gab es vom Busfahrer Wolfgang noch eine kleine Stärkung in Form von Kaffee und heißen Würstchen. Auf eigene Faust erkundeten wir die Burg mit vielen Informationen der Zeitgeschichte, ließen uns Kaffee und Eis schmecken oder genossen den wunderschönen Ausblick.

In Erfurt, der Hauptstadt Thüringens, erwartete uns nach dem Bezug der Zimmer und einem Abendessen eine Nachtwächter-Führung. In zwei Gruppen führte man uns in den späten Abendstunden durch die reizvolle Altstadt und das Universitätsviertel. Zum Reichtum kam Erfurt durch die Straßenverbindung in Europa. Hier kreuzten sich die Wege, die von Ost nach West und von Süd hinauf in den Norden führten. Durch diesen Ort des Fernhandels entstanden viele Marktplätze in der Stadt. Jeder reisende Händler war verpflichtet seine Waren für einige Tage anzubieten. Die Stadt wurde durch Martin Luther und seine Geschichte geprägt. So gab es zu seiner Zeit 11 Klöster innerhalb der doppelten Stadtmauern. Neben den tollen Sehenswürdigkeiten, wie die Krämerbrücke oder den Dom mit seinem wunderschönen Domplatz, gibt es ca. 200 Straßenkaffees und Restaurants, in denen es sich lohnt den einen oder anderen Kaffee zu trinken. Durch das Flüsschen Gera gibt es viele gemütliche Ecken, wo man gerne ein wenig verweilt, deswegen wird der Ort auch gerne ,,Klein-Venedig“ genannt. Leider bekam die Führung ein abruptes Ende durch ein Wärmegewitter, aber es war trotzdem ein gelungener und interessanter Abend. Nach einem kleinen Absacker an der Bar fielen viele müde ins Bett.

Am Samstag folgte der eigentliche Grund unserer Reise. Die Bundesgartenschau erstreckt sich auf zwei einzigartigen Erfurter Ausstellungsflächen, dem geschichtsträchtigen Petersberg und Thüringens Garten, dem EGA Park. Diese sind mit einer Straßenbahnlinie 2 verbunden und somit schnell zu erreichen. Die Blumenvielfalt kann wohl nur in Fotos wiedergeben werden. Gemüse-, Chinesischer Garten, Tropenhaus, Bienen-, Gräser und Skulpturen-Bereich waren nur einige Teile der Ausstellung.

Wir hatten den ganzen Tag bis 18 Uhr zur freien Verfügung, denn dann ging es zum Rittermahl in das älteste ,,Wirtshaus Christoffel“ nur wenige Meter von der Krämerbrücke gelegen. Das war für alle ein tolles Erlebnis! Die Grundmauern des Hauses sind auf das 12. Jahrhundert zurückzuführen. Wir wurden ins Kellergewölbe geführt, um dort, mit nur einem Holzlöffel ausgerüstet, an langen Tischen Platz zu nehmen. Es gab ein reichhaltiges und leckeres Rittermahl, dazu wurden wir von mittelalterlichen Klängen und Unterhaltung begleitet. Ein Herr wurde auserkoren einen Tanz zu vollführen und ein anderes Mal durfte die jüngste Teilnehmerin, in Holzschuhen ausgerüstet, den Künstler taktvoll unterstützen. Wir hatten viel Spaß an diesem Abend!

Am Sonntag machten wir uns auf den Rückweg Richtung Goslar über den Südharz mit kurzem Halt am Kyffhäuser-Denkmal, an Braunlage vorbei ins Torfhaus mit Blick auf den Brocken. Hier waren wir doch alle sehr schockiert, wie weit das Fichtensterben schon vorangeschritten ist.

In Goslar hatten wir zwei Stunden Zeit für einen kleinen Stadtbummel, doch zuvor wurde noch ein Gruppenfoto am Fuße der Kaiserpfalz gemacht. Auf einem Rundgang sind die Zeugnisse aus Goslars langer Geschichte überall sichtbar. Schöne Fachwerkhäuser sind zu bewundern.

 

Dann machten wir uns auf den Nachhauseweg und nun war wieder unser Busfahrer Wolfgang gefordert. Er führte uns aufgrund überfüllter Autobahnen auf Nebenwegen nach Hamburg und entpuppte sich mit seinen vielen Informationen als wahren Reiseleiter. Auch wurden wir bei unseren Stopps immer mit Getränken, Kaffee und Würstchen versorgt, also das ,,Rundum-Sorglos-Paket“.

Viele Teilnehmer verabschiedeten sich mit den Worten ,,mit euch fahren wir wieder mit“.

 

Ein schönes Lob an die Reisebeauftragte der LandFrauen Legan u. U. Angelika Frank! Es war eine sehr gelungene Fahrt und wir werden sie lange in Erinnerung behalten. Alle hatten ihren Spaß und es wurden bestimmt auch neue Freundschaften geknüpft. So fiel der Abschied an allen Haltestellen sehr herzlich aus. Ein Treffen mit einem Bilder-Rückblick wurde schnell in die Tat umgesetzt. Der war dann am 10. Oktober, mit Frühstücksbuffet und netten Gesprächen.


Kartoffelhof Hierländer

Foto: Schlüter

 Am 6.9.2021 besuchten 18 Landfrauen aus Hohenwestedt und Umgebung mit Gästen den Kartoffelhof Hierländer in Aukrug-Bünzen.

Der Kartoffelhof Hierländer ist ein reiner Familienbetrieb, von der Mutter mit Ende 70 bis hin zum Jüngsten mit 7 Jahren vermarktet die Familie ihre Produkte auf verschiedenen Wochenmärkten, wie Hohenwestedt, Plön, Nortorf, Preetz und Heikendorf. Dort werden hauptsächlich Kartoffeln, Eier und Honig, in der Saison eigener Spargel verkauft. Außerdem werden noch zugekaufte Lebensmittel von heimischen Produzenten eingesetzt, wie z.B. Grünkohl vom Erlenhof oder Möhren aus Padenstedt.

 

Beim Rundgang bekamen die Landfrauen einen Einblick, wie viel Zeit und Arbeit es benötigt, vom Feld bis zum Verkauf. Angefangen mit der Spargelsortier- und Waschanlage, Unterkünfte der Saisonarbeiter, Eiersortiermaschine, sowie Kartoffelsortierer und Lager mit Kühlung.

Um rund ums Jahr verkaufen zu können, werden 5 verschiedene Kartoffelsorten angebaut. Es gibt die frühe Sorten, die Übergangssorten und die Lagerkartoffeln. Kartoffelhof Hierländer verkauft die Sorten Allians, Glorietta, Amanda, Belana, Linda.

Zum Ende der Führung wurde noch der Kartoffelroder erklärt. Erde, Knolle und Kraut wird von der Maschine aufgenommen und aussortiert. Das geschieht meist maschinell, z.T. auch per Hand. Dazu fahren einige Arbeiter auf dem Roder mit. Die Vorgänge im Kartoffelroder laufen möglichst vorsichtig ab, um die Kartoffel nicht zu beschädigen.

Anschließend wurden die Landfrauen und Gäste mit eigens hergestelltem Kartoffelpuffer und Apfelmus verköstigt. Nebenbei wurden noch einige Fragen beantwortet. Ebenso konnte man natürlich auch eigene Produkte erwerben.

 

Einige Landfrauen hatten Kartoffelkuchen gebacken, der zusätzlich mit Kaffee verteilt wurde. Somit konnte man sehen, wie vielseitig die tolle Knolle doch ist. Der Landfrauenverein bedankt sich bei der symphatischen Familie Hierländer für die gut durchorganisierte Führung und die Möglichkeit einige Zeit in geselliger Runde verbringen zu dürfen!


Erntefeier

Fotos: Landfrauenverein Hohenwestedt

 Eigentlich sollten die Peissener Landfrauen die Erntefeier 2020 ausrichten, die musste ja coronabedingt ausfallen. Auch für 2021 haben sie sich nochmals bereit erklärt und diesmal durfte die Erntefeier unter Auflagen stattfinden.

 

Nach der Begrüßung hat uns Greta Reese mit einem Herbstgedicht uns Freude bereitet. Zum Essen gab es Kürbistarte mit Speck und Remoulade. Danach stellte uns Bürgermeister Petersen das Dorf Peissen vor. Herr Holling war als Stellvertreter von Herrn Lucht dabei und später hatte Herr Wessel eine Geschichte und Lieder für uns. Es gab noch eine nette Theateraufführung in Form von zwei Sketchen. Gabi Diekmann brachte uns mit ihren zwei Söhnen herzlich zum Lachen. Es war ein sehr netter Abend und alle haben ihn genossen.


Erntedanktag und Bauernmarkt

Fotos. Landfrauenverein Hohenwestedt

 Auch 2021 haben die Peissener Landfrauen sich bereit erklärt die Kirche zu schmücken und den Gottesdienst mitzugestalten. Ein Foto von der sehr schön geschmückten Kirche ist auf unserer Homepage zu sehen.

 

Auch auf dem Bauernmarkt waren wir wieder vertreten mit Apfelstuten und Apfelpunsch. Es wurde ein Schätzspiel angeboten. Das Gewicht eines Kürbisses musste geschätzt werden. Aus 210 Schätzern wurden drei Gewinner gezogen. Der Kürbis wog 11518 Gramm.


Kaffeenachmittag

Foto: Landfrauenverein Hohenwestedt

Der Kaffeenachmittag am 14. Oktober 2021 war sehr gemütlich mit leckeren selbstgebackenen Torten und Kuchen, dazu noch ein Käsebrot. Da es draußen herbstlich frisches Wetter war, freuten sich alle auf den heißen Kaffee. Nach der Begrüßung haben wir gleich die Gewinner des Schätzspiels vom Bauernmarkt bekanntgegeben. Den 1. Preis, ein Gutschein aus der „alten Bäckerei“ hat er Klaus Behrens aus der Vogelstange gewonnen, den 2. Preis der „Parfümerie Meis“ ging an Herrn Steinbach aus Mörel und den 3. Preis, ein Jahresabo der Zeitschrift „Landlust“ gewann Frau Elke Hünneken aus Grauel. Anschließend hat uns Herr Albers aus Neumünster mit dem Schleswig-Holstein-Quiz unterhalten. Alle Teilnehmerinnen waren begeistert von den Schönen Fotos. Unsere Landfrauen sind sehr kundig in Schleswig-Holstein! Es war ein gelungener Nachmittag.


Leben auf der Walz

Foto: Landfrauenverein Hohenwestedt

     

 Am 11. November erzählte uns Henning Langeloh von seinem Leben auf der Walz. Nach der Begrüßung wurde in der Gaststätte „Das Eck“ zuvor ein leckeres Katenschinkenbrot serviert, dann ging es auch direkt los mit der Bilderreihe. Als Zimmermann und Metaller war er 4 Jahre lang unterwegs. Herr Langeloh berichtete wie es ihm unterwegs ergangen ist. Ca. 30 Personen hörten ihm gerne zu und stellten hinterher auch fragen.  


Das Weihnachtskonzert

Bild: Netzfund

Das Weihnachtskonzert mit Natalia Wöhrner und dem Carl-Philipp-Emanuel Bach Chor, welches 2020 wegen der Pandemie abgesagt werden musste, fand nun mit der 2G-Regel, am 12. Dezember in der Laeiszhalle in Hamburg statt.

28 Personen stiegen in Hohenwestedt am Bahnhof in den Bus von “Möllers-Reisen“ aus Neumünster. Um 15.45 Uhr ging es los. Zwischenstopp beim Betriebshof von Möller. Hier stiegen noch 9 Gäste zu. Eintrittskarten, kleiner Sekt und Süßigkeiten wurden im Bus verteilt und der Busfahrer gab noch ein Weihnachtsgedicht zum Besten. Man traf zeitig vor der Laeiszhalle an. Beginn war um 19 Uhr. Die Laeiszhalle wurde 1908 eingeweiht. Über 100 Jahre lang war sie in Sachen Musik das erste Haus am Platze. Auch nach der Eröffnung der Elbphilharmonie 2017 bleibt der große Saal der Laeiszhalle eines der besten Konzertsäle Europas. Namensgeber des Hauses war der Hamburger Reeder Carl-Heinrich Laeisz (1828-1901)

Der große Saal in dem wir saßen fasst 2000 Besucher.

 

Die Bühne ist weihnachtlich geschmückt. Der Chor beginnt ein raffiniertes Musikrepertoire im Wechsel mit weihnachtlichen Geschichten, gelesen von Natalia Wöhrner. Nach einem tosenden Applaus gab es eine Zugabe. Rückkehr war um 23 Uhr. Der Abend hat alle ein wenig auf Weihnachten eingestimmt.  



Berichte   2020

Stand-Up-Paddling

 

Am 23.8.2020 trafen sich 8 LandFrauen zum Stand-Up-Paddling am Einfelder See.

Sechs von ihnen wollten die neue Sportart auf dem Wasser kennenlernen, der Rest hat schon mal auf dem Brett gestanden. Nach einer theoretischen Einführung und Schulung wichtiger Grundtechniken, durch unseren Trainer Nick, ging es auch schon ab ins Wasser.

Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter! Die Sonne schien, das Wasser war auch noch angenehm. Der Wind hätte weniger sein können, aber jede von ihnen hat es geschafft auf dem Brett zu stehen. Alle hatten viel Spaß dabei. Anschließend gab es in der Nähe noch ein kleines Picknick mit netter Unterhaltung. Bis dahin hat der Regen sich zurückgehalten. Dieses Unternehmen wird bestimmt noch einmal wiederholt!

 


Fotos: LFV Hohenwestedt

Die Welt unter unseren Füßen

Am 8. September 2020 führte uns Monika Rockenbach-Freitag durch die Natur von Tönsheide. Da es am Anfang leicht nieselte, zeigte sie uns zuerst einige Baumarten sowie Pilze und Flechtarten. Hierbei kam auch ab und zu eine Lupe zum Einsatz. Sehenswert war das entzünden des filzigen Zunders des Feuerschwammes. Bis ins 20. Jahrhundert hatte er eine große Bedeutung bei der Feuererzeugung in Haushalten.

Dann erklärte uns Frau Freitag, wie wichtig Kleinstlebewesen für die Natur sind. In einer Hand voll Erde gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der ganzen Welt. In der oberen Bodenschicht eines fruchtbaren Bodens leben neben Regenwürmern und vielen anderen Kleinstlebewesen pro m² eine Billiarde Bakterien. Ohne diese Kleinstlebewesen könnte der Nährstoffkreislauf nicht funktionieren und es wäre kein Pflanzenwachstum möglich.

Im Anschluss ging es zum Boxberg, um auf der sonnigen Terrasse Kaffee und Kuchen zu genießen. Alles in allem war es ein schöner Dienstag Nachmittag.

 

 

Naturkundliche Wanderung an der Bünzau

 Am 22.September 2020 begaben sich 9 Landfrauen bei sonnigem Wetter auf eine Wanderung an der Bünzau. Geführt wurde sie durch Landschaftsführerin Frau Gudrun Aschenbach. Am Bünzer See konnten wir viele Libellen sichten und Frau Aschenbach wusste viel Interessantes über diese kleinen Flugkünstler zu berichten. Ebenso wusste sie viel über Wiesenpflanzen und deren heilende Wirkung. Am Ende gab es noch Kostproben in Form von Tee und Likör aus eigener Herstellung.